Stäbchenhüllen

Wie ich finde schmeckt das Essen besonders gut, wenn auch der Tisch liebevoll und schön gedeckt ist. Hier habe ich eine kleine Idee für euch wie ihr hübsche Hüllen für Essstäbchen falten könnt – ganz einfach und unkompliziert. Es bietet sich Origamipapier in der Größe 7,5 x 7,5 cm an.

Hierzu kommen mir ein paar wunderschöne Zeilen aus dem Buch „Lob des Schattens“ von Tanizaki Jun’ichiro ins Gedächtnis: „Es heißt oft, die japanische Küche sei nicht zum Essen da, sondern zum Anschauen, aber in unserem Fall möchte ich sagen, noch mehr als zum Anschauen sei sie zum Meditieren da. Das ist die Wirkung einer wortlosen Musik, die aus dem Zusammenspiel des im Dunkel flackernden Kerzenlichts mit der Lackschale aufklingt.“

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Geschenkverpackung aus Stoff

So eine Verpackung aus Stoff ist eine wunderbare Sache – immer wieder verwendbar und zugleich ein zusätzliches Geschenk! Hiermit möchte ich euch eine kleine Anleitung zum Verpacken eines Buches o.ä. zeigen. Im Grunde ist es ganz einfach: das Buch in eine Ecke legen, den Stoff zweimal einschlagen, dann das Buch gemeinsam mit dem Stoff umklappen und zuletzt die beiden Spitzen doppelt miteinander verknoten. Voilà! Das Stoffquadrat furoshiki sollte dabei mindestens 50 x 50 cm groß sein. Ich wünsche euch viel Freude beim Verpacken und Verschenken!

Stoffquadrat von Wild & Schnittig

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Furoshiki

Kennt ihr eigentlich furoshiki? Furoshiki ist eine traditionelle japanische Technik zum Verpacken von Geschenken und Alltagsgegenständen mithilfe eines quadratischen Stück Stoffs – ähnlich also wie Origami, wo ein quadratisches Blatt Papier die Grundlage bildet. Der Begriff furoshiki bezeichnet sowohl die Falttechnik als auch das Stoffquadrat selbst. Wie ich finde ist es eine ganz wunderbare Idee für nachhaltig und schön verpackte Geschenke!

Stoffquadrat von Wild & Schnittig

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Tanabata

Tanabata, auf Japanisch „siebenter Abend“, bezeichnet den sieben Tage alten Mond des siebten Mondes im Jahr. Heutzutage wird das Sternenfest an jedem 7. Juli in Japan gefeiert. Der Legende nach treffen sich an diesem Abend die Liebenden Orihime und Hikoboshi, eine Weberin und ein Rinderhirte, die vom Himmelsgott an die beiden Ufer der Milchstraße verbannt wurden und sich nunmehr ein einziges Mal im Jahr sehen. Es ist Brauch am Vorabend des Festes Wünsche auf bunte Papierstreifen, sogenannte tanzaku, zu schreiben un an Bambuszweige zu hängen.

Foto Clarissa Nill

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Schattenspiel

Licht und Dunkelheit sind zwei Seiten ein und derselben Wirklichkeit, und … überall, wo das Licht erscheint, fällt Schatten auf uns … Je tiefer die Freude, desto tiefer ist die Wehmut; je größer das Vergnügen, desto größer auch das Leid … Wollte man sich davon freimachen, käme die Welt ins Wanken. Natsume Soseki

Foto Clarissa Nill

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