Teegenuss

Tee ist ein Kunstwerk und braucht eines Meisters Hand, um seine edelsten Eigenschaften zu offenbaren. (…) Jede Zubereitung der Blätter hat ihre Eigenheit, ihr besonderes Verhältnis zu Wasser und Wärme, sie trägt bestimmte Erinnerungen mit sich und hat ihre eigene Art, eine Geschichte zu erzählen. Das wahrhaft Schöne muß immer darin enthalten sein. Wie sehr leiden wir doch unter dem beständigen Versagen der Gesellschaft, dieses einfache und grundlegende Gesetz von Kunst und Leben zu erkennen. Kakuzo Okakura „Das Buch vom Tee“

Foto Clarissa Nill

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Leere

In einer Welt, in der die Einheit, nicht etwa die Trennung von Materie und Geist verwurzelt ist, hat das Leere, das Hohle nichts mit Mangel zu tun, sondern ist vielmehr ein vollwertiger Raum, ein notwendiges Atemholen, um das Existierende sichtbar werden zu lassen, hervorzuheben und zu rhythmisieren.

JAPAN Die Harmonie der Stille, Sandrine Bailly

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Schale aus Papier

Ostern naht und falls ihr noch nach einer schönen Idee sucht, um Schokoladeneier zu verschenken und zu verstecken, dann ist diese Schale aus Papier genau das Richtige für euch. Das Falten gelingt im Handumdrehen und alles, was ihr dazu braucht, ist ein quadratisches Blatt Papier. Dieses kann entsprechend der gewünschten Größe angepasst werden, wobei sich bei größeren Schalen ein etwas festeres Papier empfiehlt. Ich wünsche euch viel Freude beim Kreativsein und eine schöne Osterzeit!

Voilà die Anleitung für die Schale, die sich nicht nur für Ostereier eignet, sondern auch ganz hervorragend für Teegebäck, Kekse, Nüsse und andere Kleinigkeiten. Das schön gestaltete Papier ist übrigens von Subikiawa.

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Poesie und Blumen

Im zitternden Grau eines Frühlingsmorgens, wenn die Vögel geheimnisvoll in den Bäumen zwitschern, fühlst du da nicht, daß sie mit ihren Freunden von den Blumen sprechen? Das Verständnis für Blumen muß wahrlich im Menschen gleichzeitig mit der Poesie der Liebe entstanden sein. Eine Blume, süß in ihrer Unschuld, duftend in ihrer Stille: können wir das Entfalten einer jungfräulichen Seele besser versinnbildlichen? Der Mensch der Urzeit, der seinem Mädchen das erste Blumengewinde brachte, unterschied sich damit vom Tier. Er wurde Mensch, weil er mehr als nur die eigentlichen Lebensnotwendigkeiten von der Natur forderte. Er trat ins Reich der Kunst ein, als er den feinen Nutzen des Nutzlosen erkannte. Kakuzo Okakura „Das Buch vom Tee“

Foto Clarissa Nill

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Kartenetui

Voilà eine kleine Faltanleitung für ein Kartenetui, welches sich sowohl für Visitenkarten, Kreditkarten und ähnliche Karten als auch für Geldscheine und entsprechende Geschenke verwenden lässt. Es hat zwei Fächer zum Einstecken der Karten und kann bei Bedarf auch größer gestaltet werden. Für das klassische Visitenkarten-Format benötigt ihr ein quadratisches Blatt Papier in der Größe 15 x 15 cm. Es ist übrigens auch eine schöne Idee die eigene Visitenkarte direkt in einem hübschen Papieretui zu überreichen. Viel Freude beim Falten und Finden von neuen Ideen zur Verwendung dieses praktischen Origami-Modells!

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Freundschaft

Der kleine Prinz ging, die Rosen wiederzusehn: „Ihr gleicht meiner Rose gar nicht, ihr seid noch nichts“, sagte er zu ihnen. „Niemand hat sich euch vertraut gemacht, und auch ihr habt euch niemandem vertraut gemacht. Ihr seid, wie mein Fuchs war. Der war nichts als ein Fuchs wie hunderttausend andere. Aber ich habe ihn zu meinem Freund gemacht, und jetzt ist er einzig in der Welt.“ Antoine de Saint-Exupéry

Foto Clarissa Nill

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Stäbchenhüllen

Wie ich finde schmeckt das Essen besonders gut, wenn auch der Tisch liebevoll und schön gedeckt ist. Hier habe ich eine kleine Idee für euch wie ihr hübsche Hüllen für Essstäbchen falten könnt – ganz einfach und unkompliziert. Es bietet sich Origamipapier in der Größe 7,5 x 7,5 cm an.

Hierzu kommen mir ein paar wunderschöne Zeilen aus dem Buch „Lob des Schattens“ von Tanizaki Jun’ichiro ins Gedächtnis: „Es heißt oft, die japanische Küche sei nicht zum Essen da, sondern zum Anschauen, aber in unserem Fall möchte ich sagen, noch mehr als zum Anschauen sei sie zum Meditieren da. Das ist die Wirkung einer wortlosen Musik, die aus dem Zusammenspiel des im Dunkel flackernden Kerzenlichts mit der Lackschale aufklingt.“

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Weiß

Das neue Jahr liegt beinahe noch unberührt und rein vor uns wie ein weißes Blatt Papier, das nur darauf wartet von uns beschrieben zu werden. Die Farbe Weiß beinhaltet wie die Leere auch unermesslich viele Möglichkeiten und beschreibt zugleich eine Nicht-Existens und einen Anfang. Was möchte ich erschaffen und in die Welt bringen, wie möchte ich mein Leben gestalten? Diese Gedanken gehen mir durch den Kopf während ich den Tanz der Schneeflocken beobachte und die Ruhe des Wintertages in mir aufnehme.

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Geschenkverpackung aus Stoff

So eine Verpackung aus Stoff ist eine wunderbare Sache – immer wieder verwendbar und zugleich ein zusätzliches Geschenk! Hiermit möchte ich euch eine kleine Anleitung zum Verpacken eines Buches o.ä. zeigen. Im Grunde ist es ganz einfach: das Buch in eine Ecke legen, den Stoff zweimal einschlagen, dann das Buch gemeinsam mit dem Stoff umklappen und zuletzt die beiden Spitzen doppelt miteinander verknoten. Voilà! Das Stoffquadrat furoshiki sollte dabei mindestens 50 x 50 cm groß sein. Ich wünsche euch viel Freude beim Verpacken und Verschenken!

Stoffquadrat von Wild & Schnittig

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